Was macht Kokain mit dir?

30 Minuten Euphorie. Jahrelange Folgen.

Kokain blockiert Dopamin-Wiederaufnahme im Gehirn. Das Hochgefühl ist real. Die Schäden auch.

Quelle: National Institute on Drug Abuse (NIDA), WHO

Die Wirkung

Kokain flutet nach 2-3 Minuten (Ziehen) oder Sekunden (Spritzen) ins Gehirn. Es blockiert den Abbau von Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Das Ergebnis:

Kurzzeit (15-30 Minuten)

  • Euphoriegefühl, gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Erhöhte Aufmerksamkeit, Wachheit
  • Gesteigerter Rededrang
  • Vermindertes Hunger- und Schlafbedürfnis
  • Erhöhter Blutdruck, Herzfrequenz
  • Erweiterte Pupillen

Der Crash (nach 30-60 Min)

  • Starke Erschöpfung
  • Depression, Angst
  • Starkes Verlangen nach mehr (Craving)
  • Reizbarkeit, Paranoia

Die Risiken

Kokain ist keine "sichere" Droge. Jede Line ist ein Risiko.

Akute Gefahren

Herzinfarkt, Schlaganfall

Auch bei jungen, gesunden Menschen. Kokain verengt Blutgefäße extrem.

Überdosis

Kein "sicherer" Schwellenwert. Reinheit variiert stark (20-90%).

Streckmittel

Levamisol (Entwurmungsmittel) in ~80% der Proben in Europa. Verursacht Hautnekrose, Immunschäden.

Langzeitfolgen

Nasen/Nasenscheidewand-Schäden

Regelmäßiges Ziehen zerstört Gewebe. Operation notwendig.

Herz-Kreislauf-Schäden

Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Herzmuskelentzündung auch Jahre nach Konsum.

Psychische Abhängigkeit

Kokain hat eines der höchsten Suchtpotenziale aller Drogen.

Kognitive Beeinträchtigungen

Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Entscheidungsfindung bleiben beeinträchtigt.

Die Realität

Die 30 Minuten High sind real. Die Schäden am Körper sind real. Die Sucht ist real. Und die Lieferkette hinter jedem Gramm ist real.

Die andere Seite

Kokain schadet nicht nur dem Körper des Konsumenten. Es zerstört Regenwälder, finanziert Kartelle, tötet Menschen. Jedes Gramm.

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